Angebote zu "Rundschau" (14 Treffer)

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Neue Rundschau 2008/3
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Peter Szondi 1958 erschien in der Neuen Rundschau Peter Szondis ´´Traktat über philologische Erkenntnis´´, der die Literaturwissenschaft auf die Bedeutsamkeit der kleinsten Dinge hinwies und in ihnen einen Drehpunkt entdeckte, dessen polemisches Moment sich in den Germanistikdebatten der folgenden Jahre zeigte und zur Inspiration ganzer Generationen wurde. Dieses Jubiläum ist Grund genug, um an einen der Gründungstexte einer neuen Germanistik zu erinnern und auf seine eigene Philologie hin zu lesen. Doch auch Peter Szondis Leben ist Gegenstand philologischen Interesses geworden und sein Lebenslauf, der eng mit der Wissenschaftsgeschichte der Literaturwissenschaft im deutschen Raum verknüpft ist, wird biografisch erforscht. Ihm ist diese Ausgabe der Neuen Rundschau gewidmet.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2015/4
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Das Urheberrecht steht massiv unter Druck. Durch neue Techniken, eine veränderte Nutzung und einen harten Verteilungskampf mit neuen Teilnehmern weichen gewohnte Standards und Üblichkeiten auf. Das macht die Lage unübersichtlich. Die Neue Rundschau versammelt daher in kurzen Texten viele (subjektive) Sichtweisen der Problemlage aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Branchen. Das soll es den Leserinnen und Lesern ermöglichen, sich selbst eine Meinung zu bilden: Denn gerade wenn Autoren und Akteure ihre eigene Lage und Perspektive verdeutlichen, werden viel mehr und andere Aspekte des Problems erkennbar, als wenn versucht wird, eine ´´objektive´´ Einschätzung abzugeben.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2013/4
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Er war der einzige Regisseur, der Greta Garbo ein Lächeln entlocken konnte, und doch sind die Filme von Ernst Lubitsch mehr als nur ein großer Jux: subtil, tiefsinnig, bildgewandt. Ohne Zweifel gehört der in den zwanziger Jahren nach Hollywood emigrierte Berliner, der es mit Komödien wie >Ninotchka Sein oder Nichtsein Neuen Rundschau< nachgegangen, u. a. mit Beiträgen von Robert Pfaller, Elisabeth Bronfen und Slavoj Zizek.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2011/1
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´´Der freien Bühne fehlt das freie Wort.´´ Mit diesem Satz gründete Samuel Fischer gemeinsam mit Otto Brahm 1890 eine zunächst wöchentlich erscheinende Zeitschrift, die heute, nach 120 Jahren, unter dem Namen ´´Neue Rundschau´´ erscheint. Damit ist sie eine der ältesten Kulturzeitschriften Europas und feiert Geburtstag. Aus diesem Grund wollen wir Herausgeber das erste Heft des 121. Jahrgangs diesem Jubiläum widmen - allerdings nicht mit einer Rückschau auf die Rundschau und ohne Abgesang und Feier. Wir wollen das Heft im Gegenteil der Frage widmen, warum und für wen Zeitschriften dieser Art in den Zeiten des Internet noch gemacht werden. Daher haben wir diese Frage den Herausgebern anderer Zeitschriften aus zahlreichen Ländern gestellt. Und da sich die Neue Rundschau seit je auch als literaturkritische Kulturzeitschrift versteht, haben wir die wichtigsten Literaturkritiker gebeten, auf Walter Benjamins Thesen zur Technik des Kritikers zu antworten. Eine Bestandsaufnahme also und eine Vergewisserung, wohin die Reise für Kulturzeitschriften gehen kann. Ist Literaturkritik immer auch eine Kritik der Literaturkritik? Und des Literaturbetriebs? Oder beschäftigt sie sich frei und unabhängig auf einem neutralen Boden der Kunst mit ihrem Gegenstand, der Literatur, den sie autonom zu behandeln weiß? Wem ist sie verpflichtet? Dem Leser, dem Werk, den Kritikerkollegen? Und ist der Gedanke an die Kollegen einer, der die Selbstreflexion der Kritik fördert oder doch die Referenz auf einen geschlossenen Zirkel? Oder ist sie, wie Kurt Tucholsky schreibt, der ungezwungene Bericht eines Lesers, »der sich beklagt oder begeistert«? Da sich die »Neue Rundschau« seit je auch als literaturkritische Kulturzeitschrift versteht, finden Sie in dieser Ausgabe Texte von namhaften Literaturkritiker, die Thesen über die Kritik und Regeln für den Kritiker heute aufstellen.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2017/1
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Die Texte der Literatur sind voll von Vögeln. Vielleicht, weil sie die Federn, mit denen man schreiben kann, bereits mit sich tragen? Vielleicht, weil sie von oben mehr sehen und weiter blicken können als die Maulwürfe und die Frösche? Oder weil das eine in der Sprache der Vögel, nämlich »Tandaradei« bei Walther von der Vogelweide, Liebe bedeuten könnte und das andere, das »Kiwitt-Kiwitt« aus dem Märchen, womöglich den Tod? Diese Ausgabe der Neuen Rundschau beobachtet die Vögel in der Literatur, in den Naturwissenschaften und in der freien Wildbahn: als Motiv, als Symbol, als Fabelwesen, als Metapher. Und vielleicht lässt sich auch in der Syntax von Texten etwas Flugtaugliches finden, das Krallen hat und einen spitzen Schnabel. Herausgegeben von Teresa Präauer.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2012/2
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Herman Melvilles Roman Moby-Dick aus dem Jahre 1851 war zu Lebzeiten seines Autors kein großer Erfolg. Heute jedoch gilt er als Zeugnis der kulturellen Selbstbeobachtung des 19. Jahrhunderts, die auch an unsere Gegenwart noch entscheidende Fragen stellt: Fragen der Geopolitik und Globalisierung, der Versicherung und Technik, der kulturellen Identität und ihrer transnationalen Auflösung, des Kolonialismus und Imperialismus; Fragen nach den Gegensätzen von Staat und Wirtschaft, Land und Meer, Universalismus und Partikularismus, Macht und Norm, Geld und Moral. Eine Gruppe von Kulturwissenschaftlern um u.a. Markus Krajewski, Friedrich Balke, Bernhard Siegert, Joseph Vogl und Niels Werber trifft sich seit einigen Jahren, um jedes der 135 Kapitel zu kommentieren. Diese Kommentare werden ab nun in der Neuen Rundschau erscheinen und erschließen den gewaltigen Kosmos Moby Dick. Ein so spannendes wie gigantisches Unternehmen, dessen Anfang in dieser Ausgabe gelegt wird.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2018/3
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Die Bedeutung des Erzählens für das Schreiben von Geschichte Herausgegeben von Dirk van Laak, Per Leo und Michael Wildt Geschichtsschreibung arbeitet oft mit erzählerischen und literarischen Elementen. Trotzdem löst die Frage, welchen Gewinn an Erkenntnis die Erzählung zu bieten hat, immer wieder Debatten unter Historikern aus. Als Hayden White in »Meta-History« seine Theorie von der »Poetik der Geschichte« präsentierte und die These formulierte, jede Geschichtsschreibung sei notwendig narrativ, sorgte dies für nachhaltige Auseinandersetzungen innerhalb der historischen Zunft. In diesem Heft diskutieren Historiker, die teils auch als Schriftsteller und Journalisten schreiben, was die Anwendung der literarischen Form für historisches Arbeiten bedeutet. Dabei berichten sie aus ihrer eigenen Praxis als Autoren, untersuchen aber auch bahnbrechende historische Werke. Ein spannender Einblick in die »Werkstatt des Historikers« (Marc Bloch), der eine Brücke zwischen Literatur und Geschichte schlägt.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2010/4
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Kein Zweifel: die Lyrik ist das Nachtschattengewächs der Literatur. Doch ihre wilden Früchte entwickeln eine toxische Wirkung, die süchtig macht. Ihre Leser suchen im Pixelgewitter nach dem einen Bild. Bei allem Speed der Bytes vergessen sie nicht die Beschleunigung der Gedanken und deren sinnliche Friktion. Auf ihren Zungen schmecken sie fremde Phoneme und Vokale, die sie über Sprach-, Diskurs- und Domaingrenzen schmuggeln: Willkommen bei Lyrikosmose hoch 2.

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Stand: Feb 19, 2019
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Neue Rundschau 2014/2
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Als der Teufel in Ungarn tanzte Seit seinem ersten Roman >Satanstango« (1985) bis zu seinem letzten Erzählband >Die Welt voran< (2013) legte der ungarische Erzähler László Krasznahorkai ein Werk vor, das ihn in die erste Reihe der europäischen Erzähler stellte. In hypnotischen Sätzen von symphonischer Länge spürt er der Entzauberung der Welt nach. Er prüft sie mit Kafka aufs Wort und misst die Melancholie seiner Helden mit Beckettscher Hellsichtigkeit aus: »So etwas gibt es sonst nicht in der zeitgenössischen Literatur« (Adam Thirlwell).

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Neue Rundschau 2014/3
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Die Ausgabe zum Ehrengast der Buchmesse 2014: Finnland Die finnische Literatur beginnt mit einer Welt aus Wellen und Gischt, woraus ein Nest gebaut werden muss für das Gedicht: die Kalevala, das Nationalepos der Finnen. Das ist lange her, aber auch heute ist Finnland eine Welt aus Wellen und Gischt und zerstreuten Inseln - und ist immer noch die Welt des Gedichts. In Finnland leben einige der aufregendsten Lyriker der Gegenwart: Post aus dem Norden zum Gastlandauftritt Finnlands - 15 Lyriker, wild, zärtlich, sonnentrunken und vom Schnee umfangen.

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Stand: Feb 19, 2019
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